24-Stunden-Pflege Rostock

Auch im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen: Das wünschen sich wohl die meisten Menschen. Doch in vielen Fällen kann dieser Wunsch ganz ohne Unterstützung nicht in Erfüllung gehen. Darum gibt es die 24-Stunden-Pflege. Sie ist die ideale Alternative zum Umzug in ein Senioren- oder Pflegeheim und bietet zahlreiche Vorteile.

Was bedeutet 24-Stunden-Pflege?

Auch wenn es sich so anhört: Eine 24-Stunden-Pflegekraft arbeitet natürlich nicht rund um die Uhr. Das wäre gemäß Arbeitszeitgesetz gar nicht zulässig. Dass der Begriff dennoch allgemein gebräuchlich ist, liegt daran, dass die Pflegekraft zusammen mit der pflegebedürftigen Person in einem Haushalt lebt. Diese Leistungen gehen über das normale Angebot eines ambulanten Pflegedienstes in Rostock hinaus. Die Pflegekraft bewohnt entweder ein eigenes Zimmer oder sogar ein Apartment beziehungsweise eine Einliegerwohnung, damit sie sich während ihrer Pausen und in ihrer Freizeit zurückziehen kann. Ihr stehen wie jedem anderen Arbeitnehmer Ruhezeiten, freie Tage und Urlaub zu.

Was beinhaltet eine 24-Stunden-Pflege?

Die genauen Aufgaben hängen immer von der zu pflegenden Person beziehungsweise deren Bedürfnissen ab. Dies schließt auch ihren persönlichen Tagesrhythmus sowie die individuellen Gewohnheiten und Vorlieben ein. Man kann aber sagen, dass sich die Aufgaben in vier Bereiche gliedern lassen: in pflegerische, medizinische, soziale und hauswirtschaftliche Leistungen.

Die Grundpflege

Die Grundpflege bildet das Herzstück der täglichen Unterstützung und umfasst zum Beispiel:

  • Körperpflege mit Waschen, Duschen und/oder Baden
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
  • Unterstützung bei der Mobilität und bei der Nahrungsaufnahme
  • Toilettengänge und Inkontinenzversorgung
  • Lagerung und Transfer (etwa vom Bett in den Rollstuhl)

Bei Bedarf: Unterstützung bei medizinischer Behandlungspflege

Die Behandlungspflege ist ein wesentlicher Aspekt der 24-Stunden-Pflege. Typische Aufgaben wären

  • die Medikamentengabe nach ärztlicher Anordnung
  • die regelmäßige Kontrolle von Vitalwerten
  • und die Wundversorgung

Die soziale Betreuung und Alltagsbegleitung

Ein ganz wichtiger Bestandteil der 24‑Stunden‑Pflege ist die emotionale und soziale Unterstützung. Auch hier können die Tätigkeiten ganz unterschiedlich sein. Einige Beispiele:

  • Begleitung zu Arztterminen oder Spaziergängen
  • Gespräche und gemeinsame Aktivitäten
  • Förderung geistiger und körperlicher Aktivität
  • Strukturierung des Tagesablaufs

Die hauswirtschaftliche Versorgung

Damit der Alltag reibungslos funktioniert, gehören zur 24-Stunden-Pflege oft auch verschiedene Aufgaben im Haushalt. Dazu zählen

  • die Wäschepflege und das Bügeln
  • die Zubereitung von ausgewogenen Mahlzeiten
  • die Reinigung der Wohnräume
  • sowie Einkäufe und Besorgungen.

Welche Vorteile bietet die 24-Stunden-Pflege?

Dass pflegebedürftige Personen in ihrem Zuhause bleiben können und gleichzeitig optimal gepflegt und betreut werden, ist natürlich der größte Vorteil. Die vertraute Umgebung wirkt sich meist sehr positiv auf das Wohlbefinden und die Lebensfreude der Menschen aus und fördert zudem die Orientierung. Ebenso werden die Angehörigen spürbar unterstützt und können sich auf eine zuverlässige Betreuung verlassen, zumal durch die ständige Anwesenheit einer Pflegekraft eventuelle Notfälle viel schneller erkannt und abgefangen werden. Anders als in einem Senioren- oder Pflegeheim läuft die 24-Stunden-Pflege auch immer ganz individuell und persönlich ab. Die Pflegekraft kann sich voll und ganz auf die zu betreuende Person konzentrieren und nimmt dadurch auch leichtere Veränderungen im Befinden oder Verhalten frühzeitig und zuverlässig wahr.